Ein Murmeltier, am Trischübel im Berchtesgadener Land. Wir haben es auf unserer Wanderung vom Ingolstädter Haus zum Königssee gesehen. Vorher, in der Nähe des Funtensees, haben wir die Murmeltiere nur aus größerer Entfernung gesehen und vor allem ihre Warnpfiffe gehört.

Ein Murmeltier im Nationalpark Berchtesgaden
Dieses hier aber war fast schon zutraulich. Nur wenige Meter von uns entfernt hat es sich auf einen Stein gesetzt. Wir hatten fast den Eindruck, dass es extra für uns posiert. Einige Minuten lang konnten wir so in Ruhe Fotos machen.
Weitere Murmeltiere haben wir auch am Furtschaglhaus in den Zillertaler Alpen und am Monte Baldo auf der Wanderung zur Cima Pozzette und direkt unterhalb der Bergstation der Monte-Baldo-Seilbahn gesehen. Diese waren aber wesentlich scheuer als dieses Exemplar. Aber wer direkt unterhalb des Watzmanns wohnt, lässt sich wohl durch ein paar Wanderer nicht mehr erschrecken.

Das Murmeltier hat sich gerade zur Fellpflege eingerollt
Beneidenswert übrigens: Die Murmeltiere halten bis zu neun Monate Winterschlaf. Erst, wenn es wieder wärmer wird, wachen sie auf und fangen an, sich einen dicken Ranzen anzufressen. Wenn es kälter wird und sie das Gefühl haben, dass sie fett genug sind, gehen sie wieder schlafen.

Wer beobachtet hier eigentlich wen?
Im Alpenraum sind Murmeltiere auch unter dem Namen “Mankei” bekannt. Mehr Informationen zu Murmeltieren gibt es in der Wikipedia.